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23. Mai 2022
Redaktion

Energietag der Klimagewerke 2022

Am 6. Juli 2022 findet in Stuttgart der Energietag der Klimagewerke statt. Wie sich diese Gewerke zukunftsgerecht aufstellen und die energetischen Sanierungen im Land vorantreiben lassen, wird auf der Veranstaltung diskutiert.

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Foto: Zukunft Altbau

Insbesondere die Betriebe der „Klimagewerke“ – also die Gewerke, die an der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden beteiligt sind – sind ein entscheidender Faktor auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand. Zu den Klimagewerken zählen das Schornsteinfeger-, Stuckateur- und Dachdeckerhandwerk, das Zimmerer- und Holzbaugewerbe sowie die Fachleute aus Sanitär-Heizung-Klima, Glas-Fenster-Fassade sowie der Elektro- und Informationstechnik. Sie sollten für eine fachgerechte Planung und Durchführung von Sanierungen Hand in Hand zusammenarbeiten.

Beim Energietag der Klimagewerke dabei sind Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), Dr.-Ing. Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg und Maike Schmidt, Leiterin des Fachgebiets Systemanalyse, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und Beirat im Sachverständigenrat der Landesregierung. Innovative und wegweisende Vertreter*innen aus den einzelnen Gewerken werden am Tagungsnachmittag mit praktischen Erfahrungen aus ihrem jeweiligen Gewerk berichten und ihre alltagstauglichen Klimaschutzbemühungen motivierend vermitteln.

Informationen, Orientierung und Vernetzung für das Handwerk

„Das Handwerk am Bau treibt den klimaneutralen Gebäudebestand voran – dafür braucht es neben handwerklichem Geschick auch den Blick fürs Ganze“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Der Energietag der Klimagewerke gibt daher einen Überblick über neue Ausrichtungen und Arbeitsweisen und bietet Einblicke in zukunftsfähige Arbeitspraxen der jeweils anderen Klimagewerke.“ Handwerker*innen sollten den Tag neben dem Wissensaufbau auch zum Vernetzen mit zukünftigen Geschäfts- und Kooperationspartnern nutzen, um grünes Wachstum zu stärken, das den Gebäudesektor zukunftsfähig macht.

Um den Betrieben der Klimagewerke neben Orientierung und Unterstützung zusätzlich eine verstärkte Vernetzung untereinander zu ermöglichen, kooperieren die baden-württembergischen Gewerkeverbände intensiv mit Zukunft Altbau. Gemeinsam wollen sie einheitliche Qualitätskriterien stärken und die Möglichkeit zum Austausch bieten.

Leitlinie Handwerk als weiterer Baustein

Helfen soll dabei auch die Leitlinie Handwerk: Sie steht für einen guten Qualitätsstandard bei der energetischen Sanierung, der Sanierungswillige bei der Suche nach den passenden Handwerksbetrieben aus den Klimagewerken unterstützt. Betrieben bietet die Leitlinie Handwerk die Möglichkeit, ihren ambitionierten Anspruch und ihre verlässliche und gute Arbeit gegenüber potenziellen Kundinnen und Kunden einfach darzustellen. Gleichzeitig finden die unterzeichnenden Betriebe leichter neue Auszubildende und Fachkräfte, indem sie zeigen, dass sie ein modernes und engagiertes Unternehmen auch im Sinne des Klimaschutzes sind.

Quelle: Zukunft Altbau / Delia Roscher

Foto: kuraphoto/AdobeStock_428914080
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