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29. Januar 2024
Redaktion
Dämmplatten von GUTEX

CO2-neutrale Produktion in Eschbach

Nach nur zweieinhalb Jahren Planungs- und Bauzeit hat GUTEX die Produktion im neuen Werk südlich von Freiburg im Breisgau aufgenommen. Die ersten Dämmplatten „Made in Eschbach“ werden jetzt ausgeliefert. Energie aus Photovoltaik und Biomasse sowie Fernwärme aus der unmittelbaren Nachbarschaft ermöglichen die umweltfreundliche, nachhaltige Produktion auf dem modernsten Stand der Technik.
Foto: GUTEX/Peter Fränsemeier
GUTEX Geschäftsführer Claudio Thoma (l.) und Betriebsleiter Oliver Bauch (r.) freuen sich über die erste Palette mit Holzfaserdämmplatten aus dem neuen Werk Eschbach im Breisgau.

Geschäftsführer Claudio Thoma leitet GUTEX in der vierten Familiengeneration und freut sich über den Erfolg: „Der Termin ist beinahe eine Punktlandung. In diesen Zeiten ist das bei einem Bauprojekt dieser Größe wirklich beachtlich. Zum Gelingen haben viele Beteiligte beigetragen, denen ich herzlich danke. Unser Unternehmen investiert am neuen Standort Eschbach im Breisgau mehr als 100 Millionen Euro und hat bis dato rund 70 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ich bin sicher, dass unser Werk in Eschbach den Ruf von GUTEX als zuverlässiger Hersteller hochwertiger Holzfaserdämmstoffe weiter verbessern wird.“

Nachhaltiges Wachstum im Dreiländereck

Mit dem zweiten Werk setzt GUTEX seinen nachhaltigen Wachstumskurs fort. Der Standort im Gewerbepark Breisgau bietet dafür beste Voraussetzungen: Einerseits aufgrund der geringen Entfernung zum Firmensitz in Waldshut-Tiengen sowie zu wesentlichen Kernmärkten des Unternehmens, zu denen neben Deutschland auch Frankreich und die Schweiz zählen. Andererseits aufgrund der Nähe zu den Holzvorkommen, die GUTEX aus dem Schwarzwald, der Schweiz und zukünftig auch aus den Vogesen bezieht: „Die regionale Verfügbarkeit ist nicht nur wegen der guten Infrastruktur ein Vorteil. Sie spielt auch im Hinblick auf den CO2-Abdruck unseres Unternehmens eine wichtige Rolle“, erklärt Claudio Thoma.

Klimafreundlich und nachhaltig mit jeder Faser

Durch die Nutzung von Ökostrom, Biomasse, Fernwärme und Dampfrecycling wird das neue Werk besonders klimafreundlich betrieben und setzt damit Maßstäbe in der Branche. „Die Anfänge von GUTEX liegen in der Energieerzeugung aus Wasserkraft. Grüne Energie ist Teil unserer Firmen-DNA. Auch vor Jahren, als Gas noch viel günstiger war als Fernwärme, haben wir uns für das neue Technologiekonzept und das Ziel einer CO2-neutralen Produktion entschieden“, erläutert Betriebsleiter Oliver Bauch. Ein innovatives Silosystem zur Bevorratung von Hackschnitzeln ergänzt das nachhaltige Gesamtkonzept des neuen Produktionsstandorts.

„Angelieferte Holzstämme werden bei GUTEX tatsächlich mit jeder Faser genutzt. Bestandteile wie Baumrinde sind nicht für die Produktion geeignet, deshalb nutzen wir sie als Biomasse zur Energieerzeugung“, erklärt Oliver Bauch. „Nachhaltig mit jeder Faser zu sein, das ist der Anspruch von GUTEX. Diesen Anspruch leben wir in der Produktion in Eschbach jeden Tag aufs Neue.“
Um auch das Werksgebäude selbst möglichst ressourcenschonend zu gestalten, wurde der Baustoff Holz überall dort eingesetzt, wo es die Brandschutzbestimmungen erlauben. Dabei versteht es sich von selbst, dass die Dämmung mit Holzfaserdämmplatten von GUTEX erfolgt: Sie sind auf mehr als 3.700 Quadratmetern Fassadenfläche verbaut.

Förderung der Bauwende mit Holzfaserdämmstoffen

GUTEX ist Innovations- und Qualitätsführer für ökologische Dämmsysteme aus Holzfasern in Europa. Der Hersteller bietet eine breite Palette an Holzfaserdämmstoffen für die gesamte Gebäudehülle und den Innenbereich. Das Holz für die Produkte von GUTEX stammt ausschließlich aus zertifizierter regionaler Forstwirtschaft und trägt auf diese Weise wesentlich zur Nachhaltigkeit von Gebäuden bei. Im Holz ist CO2 in Form von Kohlenstoff gebunden, das die Bäume während der Wachstumsphase aus der Umgebung aufgenommen haben. Dank der langen Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten sind die Dämmmaterialien in Verbindung mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ein echter Kohlenstoffsenker.

Foto: kuraphoto/AdobeStock_428914080
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